Das Universitätsklinikum Freiburg gehört mit über 15.000 Mitarbeiterinnen zu den größten Universitätskliniken in Deutschland. Es verbindet an einem Standort Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre und behandelt pro Jahr rund 90.000 Patientinnen stationär sowie knapp eine Million ambulante Fälle.In zahlreichen interdisziplinären Zentren und Kliniken werden neue diagnostische und therapeutische Verfahren entwickelt und in die Versorgung übertragen. Ein Schwerpunkt liegt auf patientenorientierter Forschung, bei der biomedizinische Grundlagenforschung eng mit klinischen Studien und Versorgungsforschung verknüpft wird, um innovative Therapien zügig in die Praxis zu bringen. Die Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik ist dabei eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung. Sie entwickelt praxisnahe, methodisch anspruchsvolle Forschungsansätze zu chronischen Erkrankungen, Rehabilitation, Patient-Reported Outcomes und eHealth und begleitet komplexe sektorenübergreifende Versorgungsprojekte wissenschaftlich.
Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker leitet die Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik des Universitätsklinikums Freiburg und ist zugleich Direktor der Koordinierungsstelle Versorgungsforschung der Medizinischen Fakultät. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Evaluation komplexer Versorgungs- und Rehabilitationsprogramme, der Erfassung von Lebensqualität und Patient-reported Outcomes, der Entwicklung und Validierung von Fragebögen sowie der Implementierung und Qualitätssicherung sektorenübergreifender Versorgungsmodelle. Neben NetQua ist er in zahlreiche weitere Projekte der Versorgungsforschung eingebunden, unter anderem zu Qualitätssicherung, hausärztlicher Versorgung und E-Learning-Formaten für Nachwuchswissenschaftler*innen.
Dr. Sebastian Voigt-Radloff arbeitet in der Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) am Universitätsklinikum Freiburg und leitet dort den Forschungsbereich Versorgungsforschung mit Schwerpunkt Therapie- und Pflegewissenschaften. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit der Entwicklung, Evaluation und Implementierung evidenzbasierter Therapie- und Pflegekonzepte in der klinischen und rehabilitativen Versorgung. Ein Fokus liegt auf patientenorientierter Versorgungsforschung, der Bewertung komplexer Interventionen sowie der Weiterentwicklung sektorenübergreifender Versorgungsmodelle. Ziel ist es, Wirksamkeit, Qualität und Praxistauglichkeit therapeutischer und pflegerischer Ansätze nachhaltig zu stärken.
Ferdinand Baierer ist Psychologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) am Institut für Medizinische Biometrie und Statistik des Universitätsklinikums Freiburg. In seiner Forschung befasste er sich bisher mit psychischem Stress, Erholung, Motivation sowie flexiblen und digital unterstützten Arbeitsformen. Methodisch bringt er Erfahrung mit komplexen Erhebungs- und Auswertungsmethoden ein, darunter Experience-Sampling-Methoden, qualitative Interviews sowie die Entwicklung und Validierung von Fragebögen. Diese Expertise nutzt er zur Untersuchung versorgungsrelevanter Fragestellungen.
Prof. Dr. Frank Teuteberg leitet seit 2004 das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik am Institut für Informationsmanagement und Unternehmensführung der Universität Osnabrück. Er forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Blockchain, Mensch-Technik-Interaktion, eHealth, Datenschutz und Datensicherheit, Smart Service Systems sowie digitale Geschäftsmodelle und Plattformen in den Anwendungsfeldern Mobilität, Gesundheit sowie Industrie 4.0. Neben dem Projekt KardioInterakt ist er u. a. in den Forschungsprojekten Reko, XR-Crafting und Marketplace lending involviert.
Dr. Patricia Kajüter Rodrigues ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück. Sie arbeitet im Projekt hauptsächlich in den Bereichen Projektkoordination, Prozessanalysen, formative und summative Evaluation und beschäftigt sich mit ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen (ELSI), die sich aus dem Projektvorhaben ergeben.
Jonas Hammer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück. Im Projekt übernimmt er Aufgaben in der evidenzbasierten Evaluation, insbesondere durch die Entwicklung und Anwendung multidisziplinärer, nutzerzentrierter Evaluationsframeworks. Ein besonderer Fokus liegt auf der systematischen Einbindung ethischer, rechtlicher und sozialer Implikationen (ELSI) sowie dem Einsatz qualitativer und quantitativer Methoden.
Fabia Marie Hettler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück. Sie arbeitet hauptsächlich in den Bereichen Koordination des Projekts, Prozessanalysen, formative und summative Evaluation und beschäftigt sich mit ethischen, rechtlichen und sozialen Implikationen (ELSI), die mit dem Projektvorhaben verbunden sind.
Die Universität Osnabrück wurde 1974 gegründet. Zum Wintersemester 2025/2026 waren 14.000 Studierende an der Universität eingeschrieben. Mit dem KI-Campus setzt die Universität Osnabrück mit ca. 20 Professorinnen und Professoren sowie über 100 Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der »Künstliche Intelligenz« und adressiert mit zahlreichen Partner*innen aus Wissenschaft und Praxis Fragestellungen, die in den nächsten Jahrzehnten von höchster wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz sein werden.Das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (UWI) führt laufend Forschungsprojekte zu aktuellen Problemstellungen aus der wissenschaftlichen Diskussion und aus der Praxis durch. Die Forschung am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik ist sowohl gestaltungsorientiert mit Fokus auf konzeptionelle Fragestellungen (Design Science, Referenzmodellierung) als auch experimentell (Simulationen, Experimentallabor) sowie empirisch ausgerichtet.
Prof. Dr. Frank Teuteberg leitet das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (UWI) am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Osnabrück. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Blockchain, Mensch-Technik Interaktion, eHealth, Datenschutz und Datensicherheit, Smart Service Systems sowie digitale Geschäftsmodelle und Plattformen in den Anwendungsfeldern Mobilität, Gesundheit und Industrie 4.0. Im Bereich der Gesundheitsversorgung liegt sein Fokus insbesondere auf der Evaluation komplexer Interventionen, dem Einsatz von KI zur Diagnose und Therapiesteuerung sowie auf Qualitäts-, Kosten- und Prozessanalysen. Prof. Teuteberg ist zudem in zahlreiche BMBF-geförderte Projekte eingebunden, u. a. zu KI-basiertem Monitoring von Herzinsuffizienz, Epilepsie und Endoprothetik, und bringt seine Expertise in Steuerung und Qualitätsmessung von Gesundheitsnetzen in NetQua ein.
Deepty Bhusal ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik der Universität Osnabrück und arbeitet im Projekt NetQua. Sie übernimmt zentrale Aufgaben in der inhaltlichen und methodischen Umsetzung des Projekts. Dazu zählen die Durchführung und Auswertung von Einzel- und Gruppeninterviews (Fokusgruppen), systematische Literaturrecherchen sowie die Entwicklung und Erhebung von Prozess- und Ergebnisindikatoren zur Qualitätsmessung von Gesundheitsnetzen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die konsensbasierte Entwicklung eines Qualitätssteuerungsinstruments (Quality Assessment Framework, QAF).
Prof. Dr. Oliver Thomas ist Wirtschaftsinformatiker an der Universität Osnabrück, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Smart Enterprise Engineering und anerkannter Experte für digitale Geschäftsmodelle und künstliche Intelligenz. In seinen beiden Rollen als Wissenschaftler und Unternehmer betont er die flächendeckende digitale Erfassung, Aufbereitung und Nutzung von Daten und treibt die Entwicklung von darauf aufbauenden Wertschöpfungsmechanismen voran. Hierfür werden Mensch und KI als Teil eines gemeinsamen Wertschöpfungssystems interpretiert und deren kooperative Leistungserstellung in den Mittelpunkt gerückt.
Sophie Haas ist Junior Researcher am DFKI. Als Kognitions-wissenschaftlerin mit einem fachlichen Schwerpunkt in den Bereichen Machine Learning und Mensch-Maschine-Interaktion bringt sie ihre Kompetenzen vornehmlich bei der Entwicklung der im Projekt zentralen KI-Systeme ein









